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Der Traum von der perfekten Stadt

Der Schweizer Architekt Le Corbusier plante in den 1950er-Jahren in Indien eine moderne Retortenstadt, in der die Menschen «in Würde» Leben könnten. Ein Bildband zeigt, wie die Bauarbeiten vor sich gingen.

Le Corbusiers Sekretariatsgebäude (Sitz der Ministerien) in Chandigarh im Rohbau fotografiert von Ernst Scheidegger.
Le Corbusiers Sekretariatsgebäude (Sitz der Ministerien) in Chandigarh im Rohbau fotografiert von Ernst Scheidegger.
Ernst Scheidegger
Und so sieht das Gebäude heute aus, bewacht von Sicherheitsleuten.
Und so sieht das Gebäude heute aus, bewacht von Sicherheitsleuten.
AFP/Narinder Nanu
Der Architekt Le Corbusier (1887-1965), hier mit dem deutschen Kollegen Walter Gropius 1957. Der Schweizer ist auch auf der 10-Franken-Note abgebildet.
Der Architekt Le Corbusier (1887-1965), hier mit dem deutschen Kollegen Walter Gropius 1957. Der Schweizer ist auch auf der 10-Franken-Note abgebildet.
Keystone
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Eine Stadt von Grund auf planen zu können – ein Traum für einen visionären Architekten wie Le Corbusier. Damit er diesen Traum in den 1950er-Jahren verwirklichen konnte, bedurfte es allerdings eines tragischen Zwischenfalls. Der ursprünglich zum Chefarchitekten der neuen Stadt Chandigarh ernannte Matthew Nowicki kam bei einem Flugzeugunglück ums Leben, wonach sich auch der Projektleiter Albert Mayer zurückzog. Dadurch wurde der Platz frei für den Schweizer. Im Dezember 1950 unterzeichnete Le Corbusier ein Abkommen, wodurch er zum leitenden Architekten mit Kontrolle über den Masterplan wurde.

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