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Der Über-Architekt

Rem Koolhaas ist mehr als ein Architekt, er ist ein Phänomen. Dieses Jahr kuratiert der Niederländer die Architekturbiennale in Venedig.

Stahl und Glas für 165 Millionen Dollar: Aussenansicht der Central Library in Seattle.
Stahl und Glas für 165 Millionen Dollar: Aussenansicht der Central Library in Seattle.
Ron Wurzer/Getty Images
Wucht im Sonnenuntergang: Die Casa da Musica in Porto.
Wucht im Sonnenuntergang: Die Casa da Musica in Porto.
Armando Franca, Keystone
Architektur als Theater, Irritation als Dogma: Rem Koolhaas bei einer Pressekonferenz in London (April 2012).
Architektur als Theater, Irritation als Dogma: Rem Koolhaas bei einer Pressekonferenz in London (April 2012).
Ben Pruchnie/Getty Image
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Alles begann mit New York. Als man gedacht hatte, über die Stadt der Städte sei alles gesagt, schrieb Rem Koolhaas 1978 «Delirious New York». Mit scharfer ­Feder analysierte er das Grid, das Strassen­raster, das Manhattan rigide überzieht und das jedem Block ganz amerikanisch unbegrenzte Möglichkeiten bietet: ikonen­hafte Wolkenkratzer, in denen sich die Nutzungen wild überlagern. Das «retroaktive Manifest» katapultierte den damals 34-jährigen Niederländer über Nacht in die Architekturarena – bevor er ein einziges Gebäude gebaut hatte.

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