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Die Werte der Schweiz in Beton gegossen

Heute eröffnet die Weltausstellung in Shanghai. Die Schweiz präsentiert sich mit einem Pavillon, der an ein Parkhaus erinnert. Nicht der einzige Widerspruch.

Sechser-Sessel schweben übers Dach des Schweizer Pavillons.
Sechser-Sessel schweben übers Dach des Schweizer Pavillons.
Keystone
600 Kubikmeter Beton für 4000 Quadratmeter Ausstellungsfläche: der Schweizer Pavillon. An der Expo 2010 werden insgesamt 70 Millionen Besucher erwartet.
600 Kubikmeter Beton für 4000 Quadratmeter Ausstellungsfläche: der Schweizer Pavillon. An der Expo 2010 werden insgesamt 70 Millionen Besucher erwartet.
Keystone
Überdimensionales Kartenhaus? Die Südkoreaner bieten den Besuchern eine bunte Welt aus Farben, Formen und Zeichen.
Überdimensionales Kartenhaus? Die Südkoreaner bieten den Besuchern eine bunte Welt aus Farben, Formen und Zeichen.
Keystone
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Mitten auf dem Gelände der Weltausstellung in Shanghai steht eine Parkgarage aus Beton. Nein, es ist gar keine Parkgarage. Es ist der Schweizer Pavillon. Und der sieht so aus wie eine Parkgarage.

«Also mir gefällt er», sagt Manuel Salchli, der Pavillon-Direktor und VizeKommissär des Schweizer Expo-Auftritts. Betretenes Schweigen in der Runde. Salchli und seine Begleiter stehen vor einem grauen Monstrum aus Beton. An seiner Aussenseite schlängelt sich eine Rampe nach oben. Auch sie ist aus Beton. Das Ganze sieht ähnlich aus wie die zentrale Parkgarage in Saas-Fee, durch deren Hässlichkeit erst einmal alle Besucher des Bergdorfes hindurchmüssen, bevor sie mit der Sesselbahn in die Natur schweben dürfen.

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