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Ein Riesen-Rochen für die Kunst

Die lothringische Stadt Metz wird mit einem Ableger des Pariser Centre Pompidou beglückt. Das neue Gebäude von Shigeru Ban inszeniert Kunst und zitiert die gotische Kathedrale der Stadt.

Spektakuläre Fassade: Dahinter liegen frei bespielbare Ausstellungsräume mit unterschiedlichen Höhen.
Spektakuläre Fassade: Dahinter liegen frei bespielbare Ausstellungsräume mit unterschiedlichen Höhen.
Keystone

Metz will Bilbao werden. Das Vehikel dazu ist die Kunst, gekonnt verpackt in Aufsehen erregende Architektur. Die Parallelen zwischen den beiden Städten gehen noch weiter: Sowohl an der Biskaya als auch an der Mosel leiht eine grosse Institution ihren Namen für eine Filiale in der Provinz; dort ist es die Guggenheim Foundation, hier das Centre Pompidou. Beide haben das Problem, dass sie mit der Grösse der Sammlung am innerstädtischen Standort an die Grenzen stossen. Das hat den Entscheid für eine räumliche Diversifikation massgeblich beeinflusst. Allein das Centre Pompidou bunkert in seinen Lagern 65'000 Werke, ausstellen kann es nur einen Bruchteil davon.

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