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«Ihre skulpturale Kraft steht ausser Frage»

Die Armee gibt Bunker und andere Anlagen auf. Zwei Architekten über deren Umnutzungsmöglichkeiten und symbolisch-architektonische Bedeutung.

Das Ende der Alpenfestung: Armeechef Ueli Maurer will das Armeebudget entlasten und in Zukunft auf ein Drittel aller militärischen Anlagen verzichten. Die Bunkeranlage Hospizo San Gottardo auf dem Gotthardpass wird längst nicht mehr militärisch genutzt, sondern beherbergt ein Museum. (Archivbild)
Das Ende der Alpenfestung: Armeechef Ueli Maurer will das Armeebudget entlasten und in Zukunft auf ein Drittel aller militärischen Anlagen verzichten. Die Bunkeranlage Hospizo San Gottardo auf dem Gotthardpass wird längst nicht mehr militärisch genutzt, sondern beherbergt ein Museum. (Archivbild)
Urs Flueeler, Keystone
Berge wie Schweizer Käse: Ein 600 Meter langer Tunnel führt zur Truppenunterkunft bei der Kanonenstellung in der ehemaligen Festung Sasso da Pigna auf der Gotthard-Passhöhe. (Archivbild)
Berge wie Schweizer Käse: Ein 600 Meter langer Tunnel führt zur Truppenunterkunft bei der Kanonenstellung in der ehemaligen Festung Sasso da Pigna auf der Gotthard-Passhöhe. (Archivbild)
Gaëtan Bally, Keystone
Uneinnehmbar: Von den Abbauplänen nicht betroffen sind die geheimen Führungsanlagen wie der als Bundesratsbunker bekannt gewordene Standort in Kandersteg. (Archivbild)
Uneinnehmbar: Von den Abbauplänen nicht betroffen sind die geheimen Führungsanlagen wie der als Bundesratsbunker bekannt gewordene Standort in Kandersteg. (Archivbild)
Alessandro della Valle, Keystone
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Die Schweizer Armee ist der grösste Immobilienbesitzer der Schweiz – und stösst nun seine Ware ab. Als Architekten müssen Sie begeistert sein.

Natürlich. In den gut 100 Jahren des modernen Festungsbaus entstanden je nach Quelle 20'ooo–35'000 Militärobjekte. Hierunter fällt jedoch alles Mögliche, von den schlängelnden «Toblerone»-Panzersperren bis zum unterirdischen Spital. Spannend sind vor allem Kampf- und Führungsbauten wie Artilleriefestungen oder Infanteriebunker oder vorbereitete Sprengobjekte wie Brücken.

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