Zum Hauptinhalt springen

Lernen vom Chaos

Slums sind mehr als Elend. Eine Ausstellung in Winterthur zeigt, wie Menschen in einem besetzten Hochhaus in Venezuela leben.

Heimat für 750 Familien: Der Torre David im Zentrum von Caracas, Venezuela. 1994 im Rohbau stehen gelassen, wurde er 2007 besetzt.
Heimat für 750 Familien: Der Torre David im Zentrum von Caracas, Venezuela. 1994 im Rohbau stehen gelassen, wurde er 2007 besetzt.
Iwan Baan
Auf gute Nachbarschaft: Die Bewohner haben den Büroturm im Rohbau in Eigenregie zu Wohneinheiten ausgebaut.
Auf gute Nachbarschaft: Die Bewohner haben den Büroturm im Rohbau in Eigenregie zu Wohneinheiten ausgebaut.
Daniel Schwartz
Da bleibt ein Stein auf dem anderen: Bewohner des belebten Rohbaus in der venezolanischen Hauptstadt.
Da bleibt ein Stein auf dem anderen: Bewohner des belebten Rohbaus in der venezolanischen Hauptstadt.
Iwan Baan
1 / 6

Kaum fliessend Wasser, kein Strom, ungenügende sanitäre Einrichtungen. Slums assoziieren wir oft nur mit hoffnungsloser Armut. Doch damit machen wir es uns zu einfach. Jeder zweite Mensch weltweit lebt in einer Stadt. Ein Grossteil jener, die vom Land in die Metropolen fliehen, strandet in notdürftigen Unterkünften. Es sind also nicht wenige, sondern viele, die in prekären Verhältnissen hausen. Und: Sie ersticken nicht im Chaos, sondern haben sich organisiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.