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Mit Architektur die Welt retten

An der Architekturbiennale Venedig berichtet Kurator Alejandro Aravena aus den Krisengebieten des Bauens. Fernab vom Starsystem gewinnt seine Profession dort ihre gesellschaftliche Relevanz zurück.

Raumgewinn und Symbol für offene Grenzen: Aus dem denkmalgeschützten deutschen Pavillon wurden vier Öffnungen herausgebrochen. Foto: Kirsten Bucher
Raumgewinn und Symbol für offene Grenzen: Aus dem denkmalgeschützten deutschen Pavillon wurden vier Öffnungen herausgebrochen. Foto: Kirsten Bucher

Wenn in Pakistan eine Drohne zuschlägt oder im Gazastreifen eine Rakete detoniert, sind sie zur Stelle. Die Rede ist nicht von den Médecins Sans Frontières, sondern von Forensic Architecture. Am Computer rekonstruiert und analysiert das Büro Orte der Gewalt. «Reporting from the Front» heisst das Thema der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig. Für die Hauptausstellung schickte der chilenische Architekt und Kurator Alejandro Aravena seine Kollegen los, um als Reporter aus den Krisengebieten dieser Welt zu berichten. Das Resultat ist zuweilen brutal, aber ehrlich.

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