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Pritzkerpreis für Shigeru Ban

Der japanische Architekt Shigeru Ban erhielt in Amsterdam höchste Ehren.

Für sein Werk ausgezeichnet: Architekt Shigeru Ban. Foto: Nicola Pitaro
Für sein Werk ausgezeichnet: Architekt Shigeru Ban. Foto: Nicola Pitaro

«Zukünftig würde ich gerne mein Büro verkleinern und weniger Bauprojekte annehmen» – diese Aussage des Tokioter Architekten Shigeru Ban überrascht. Fast alle seiner Kollegen würden sich das Gegenteil für ihre berufliche Zukunft wünschen. Aber die Arbeit im kleinen Massstab hat ihren Charme. Im Beisein der Königin der Niederlande wurde dem ungewöhnlichen japanischen Entwerfer gestern Freitagabend der angesehene Pritzker-Preis für Architektur verliehen, der manchen als «Nobelpreis der Architektur» gilt. Ban ist bereits der siebente Japaner, dessen Werk mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird. Der Preis, den die Stiftung der Familie Pritzker aus Chicago, der die Hyatt-Hotel-Kette gehört, zum 36. Mal vergibt, ist mit 100'000 Dollar hoch dotiert.

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