Zum Hauptinhalt springen

Schön und teuer

Die Hälfte der Europaallee in Zürich ist gebaut. Das sorgfältig konstruierte Quartier bringt ein metropolitanes Flair in die Stadt, schafft aber vor allem Raum für wenige.

Langsam, aber sicher zieht Leben ein in das neu erstellte Stadtquartier: Blick vom Gustav-Gull-Platz in Richtung Hauptbahnhof. Foto: Urs Jaudas
Langsam, aber sicher zieht Leben ein in das neu erstellte Stadtquartier: Blick vom Gustav-Gull-Platz in Richtung Hauptbahnhof. Foto: Urs Jaudas

Faustgross sind die Löcher im Glas. Kaum sind die Schaufenster an der ­Europaallee in Zürich geschmückt, ­fahren die Handwerker wieder vor. Als vermummte Querulanten letzten Dezember wütend durch den Kreis 4 ­zogen, warfen sie ihre Steine im neuen Quartier beim Hauptbahnhof besonders beherzt. Hier hätten sich die SBB ein letztes Stück Land vergoldet, riefen sie. Doch ihre zerstörerische Kritik greift zu kurz – abgesehen davon, dass sie die Falschen traf: die Kleingewerbler im Erdgeschoss. Die Scherben aber erzählen von mehr als von Krawall. Sie verweisen auf drei Aspekte, die den jungen Stadtteil prägen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.