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St. Moritz im Wandel

Die Zürcher Vorortsgemeinde Schlieren und die Region Oberengadin zeigen auf, wie sich Schweizer Kulturräume verändern.

Abseits der Postkarten-Ansichten: Der Hauptplatz in St. Moritz Dorf in den 70er-Jahren.
Abseits der Postkarten-Ansichten: Der Hauptplatz in St. Moritz Dorf in den 70er-Jahren.
Bild: www.archiv-des-ortes.ch
Agglomeration im Wandel: Das Zentrum von Schlieren zu Beginn der 60er-Jahre.
Agglomeration im Wandel: Das Zentrum von Schlieren zu Beginn der 60er-Jahre.
Bild: www.archiv-des-ortes.ch
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In den 60er- und 70er-Jahren wandelten sich die Bauerndörfer rund um die Stadt Zürich zur Agglomeration. Seither haftet der abwertende Klang der Bezeichnung «Agglo» an ihnen: Er meint gesichtslos, grau, kleinkariert, spiessig. Und er ist mit der Vorstellung der Unveränderlichkeit verbunden. Dass dem nicht so ist, zeigt das Forschungsprojekt «Archiv des Ortes» von Meret Wandeler und Ulrich Görlich vom Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule der Künste. Das vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Projekt will die räumliche Entwicklung von Kulturräumen seit dem Zweiten Weltkrieg aufzeigen. Meret Wandeler ist selbst überrascht, dass sichtbar wurde, wie stark die scheinbar in Beton und Asphalt erstarrte Agglomeration im Wandel ist.

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