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Über den Dächern von Wien

Am Donau-Ufer hat der Franzose Dominique Perrault das mit 250 Metern höchste Haus Österreichs gebaut. Der DC Tower ist kraftvolles Signet – er macht aus der Donau-City aber noch kein organisches Quartier.

Eine grosse Geste auf dem einstigen «Bretteldorf»-Areal: Der DC Tower. Foto: Keystone
Eine grosse Geste auf dem einstigen «Bretteldorf»-Areal: Der DC Tower. Foto: Keystone

Das Herz des diplomatischen Wiens schlägt in der 1979 eingeweihten UNO-City auf der östlichen Seite der Donau. Der Wiener Sitz der Vereinten Nationen und die riesigen Kongresszentren, die drumherum gebaut wurden, gaben einen Grossmassstab für die Entwicklung der «Donau-City» vor, mit dem das Areal bis heute ringt. Wien ist nicht allein in seiner Suche nach einem Hochhaus-Konzept, das eine ansehnliche und wiedererkennbare Skyline hervorbringt, Wachstum zulässt und dennoch die gewachsene, historische Innenstadt nicht verschandelt und das städtische Gewebe mit Verkehr, Schatten, übermässiger Dichte und Fallwinden zu stark belastet.

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