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Zur schönsten Aussicht

Das Schweizerische Architekturmuseum in Basel zeigt Türme und Plattformen, die spektakuläre Aussichten ermöglichen. Dass sie dabei das Land verstellen, das sie preisen, kommt kaum zur Sprache.

Andres Herzog, Basel
Höher ist besser: Der Anyang Peak ist die Attraktion eines Themenparks bei der südkoreanischen Stadt Anyang. Der Aussichtsturm erhöht einen Hügel organisch um eine Spirale.
Höher ist besser: Der Anyang Peak ist die Attraktion eines Themenparks bei der südkoreanischen Stadt Anyang. Der Aussichtsturm erhöht einen Hügel organisch um eine Spirale.
MVRDV
Sevillas kühnes Wahrzeichen: Der Metropol Parasol ist 150 Meter lang, 70 Meter breit und 26 Meter hoch und gilt als grösste Holzkonstruktion der Welt.
Sevillas kühnes Wahrzeichen: Der Metropol Parasol ist 150 Meter lang, 70 Meter breit und 26 Meter hoch und gilt als grösste Holzkonstruktion der Welt.
Fernando Alba
Hütte mit Aussicht: Dies ist ein Pavillon für wilde Rentiere in Norwegen.
Hütte mit Aussicht: Dies ist ein Pavillon für wilde Rentiere in Norwegen.
PD
Diese Aussichtsplattform gewährt auch Schutz: Betonbau von Elemental für Pilger in Las Cruces, New Mexico (USA).
Diese Aussichtsplattform gewährt auch Schutz: Betonbau von Elemental für Pilger in Las Cruces, New Mexico (USA).
Iwan Baan
Noch mehr Beton für Pilger: Rundbau von HHF Architekten bei Espinazo del Diablo, Mexiko.
Noch mehr Beton für Pilger: Rundbau von HHF Architekten bei Espinazo del Diablo, Mexiko.
Iwan Baan
Glühendes Wahrzeichen: Der Aussichtsturm von Anish Kapoor im Olympiapark von London gilt mit 115 Metern Höhe als grösstes britisches Kunstwerk im öffentlichen Raum.
Glühendes Wahrzeichen: Der Aussichtsturm von Anish Kapoor im Olympiapark von London gilt mit 115 Metern Höhe als grösstes britisches Kunstwerk im öffentlichen Raum.
Clive Little
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Der Mensch will herausragen. Vom Turm zu Babel bis zum Burj Khalifa in Dubai: Seit jeher bauen wir Türme, denn die Höhe ist macht- und wirkungsvoll. Der Kirchturm imponiert den Gläubigen, der Wehrturm bewacht die Stadt, der Leuchtturm weist den Weg. Erst seit der Renaissance wachsen aber Bauten gen Himmel einzig und allein, um auf die Welt hinunterzuschauen, aus purer Freude an der Natur. Seit dem 19. Jahrhundert lockte die Freizeit ins Freie, mit dem aufkommenden Tourismus war die Zeit der Türme zum Landschaftsgenuss endgültig angebrochen.

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