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Zur schönsten Aussicht

Das Schweizerische Architekturmuseum in Basel zeigt Türme und Plattformen, die spektakuläre Aussichten ermöglichen. Dass sie dabei das Land verstellen, das sie preisen, kommt kaum zur Sprache.

Höher ist besser: Der Anyang Peak ist die Attraktion eines Themenparks bei der südkoreanischen Stadt Anyang. Der Aussichtsturm erhöht einen Hügel organisch um eine Spirale.
Höher ist besser: Der Anyang Peak ist die Attraktion eines Themenparks bei der südkoreanischen Stadt Anyang. Der Aussichtsturm erhöht einen Hügel organisch um eine Spirale.
MVRDV
Stahlrahmen, Glasscheiben, Steinbruch: Die Aussichtsplattform Jahrtausendblick von Günter Zamp Kelp im deutschen Steinbergen hängt über einem stillgelegten Steinbruch.
Stahlrahmen, Glasscheiben, Steinbruch: Die Aussichtsplattform Jahrtausendblick von Günter Zamp Kelp im deutschen Steinbergen hängt über einem stillgelegten Steinbruch.
Michael Reisch
Verträgt sich bestens mit der Landschaft: Der Reussdeltaturm aus Urner Fichtenstämmen in Seedorf, Uri.
Verträgt sich bestens mit der Landschaft: Der Reussdeltaturm aus Urner Fichtenstämmen in Seedorf, Uri.
Lucia Degonda
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Der Mensch will herausragen. Vom Turm zu Babel bis zum Burj Khalifa in Dubai: Seit jeher bauen wir Türme, denn die Höhe ist macht- und wirkungsvoll. Der Kirchturm imponiert den Gläubigen, der Wehrturm bewacht die Stadt, der Leuchtturm weist den Weg. Erst seit der Renaissance wachsen aber Bauten gen Himmel einzig und allein, um auf die Welt hinunterzuschauen, aus purer Freude an der Natur. Seit dem 19. Jahrhundert lockte die Freizeit ins Freie, mit dem aufkommenden Tourismus war die Zeit der Türme zum Landschaftsgenuss endgültig angebrochen.

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