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Aufwachsen im Überlebensmodus

Compton ist Mörderkapitale der USA und Umschlagplatz des Drogenhandels. Doch trotz des üblen Rufs arbeitet eine neue Generation von Lehrern und Politikern an der Wende zum Besseren.

Walter Niederberger Compton
Vieles ist besser geworden in Compton, doch noch immer ereignet sich in dem südlichen Vorort von L. A. alle 17 Tage ein Mord. Foto: Kevork Djansezian (Getty)
Vieles ist besser geworden in Compton, doch noch immer ereignet sich in dem südlichen Vorort von L. A. alle 17 Tage ein Mord. Foto: Kevork Djansezian (Getty)

Mitte August in Compton. An der Centennial High School, wo einst einige der brutalsten Gangschlachten ausgetragen wurden, beginnt das neue Schuljahr. 1200 Schülerinnen und Schüler wollen sich einschreiben. Fast alle leben in Familien mit sehr tiefen Einkommen, ohne staatliche Sozialzuschüsse geht es meist nicht. Weisse Gesichter sind keine zu sehen. Zwei Drittel der Bevölkerung dieser Stadt mitten in Los Angeles sind Latinos, ein Drittel sind Afroamerikaner.

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