Auszeichnung für Lukas Bärfuss

Der Schweizer Schriftsteller wird mit dem Berliner Literaturpreis 2013 ausgezeichnet.

In der Nachfolge von Rainald Goetz und Durs Grünbein: Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss.

In der Nachfolge von Rainald Goetz und Durs Grünbein: Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In seiner Prosa, seinen Hörspielen und Theatertexten gebe der 1971 in Thun geborene Bärfuss Freaks und Träumern, Schlafwandlern und Fremdlingen eine Stimme, heisst es in der Begründung. Zu Bärfuss' Werken gehören etwa der Ruanda-Roman «Hundert Tage», oder die Theaterstücke «Die sexuellen Neurosen unserer Eltern», «Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)» und «Zwanzigtausend Seiten».

Mit der von der Stiftung Preussische Seehandlung vergebenen Auszeichnung ist die – unbezahlte – Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin verbunden. Der Preis selber ist mit 30'000 Euro dotiert.

Der Preis wird am 27. Februar 2013 von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit überreicht, die Laudatio hält der Schweizer Literaturhistoriker Peter von Matt. Den seit 2005 verliehenen Berliner Literaturpreis erhielten unter anderen Herta Müller, Dürs Grünbein, Sibylle Lewitscharoff und zuletzt Rainald Goetz. (sda)

Erstellt: 22.10.2012, 14:14 Uhr

Artikel zum Thema

Eine Schande

Die Verschärfung des Asylrechts ist ein Akt politischer Feigheit des Schweizer Parlaments. Mehr...

«Ich wurde förmlich erschlagen»

Die Asylbeschlüsse des Nationalrats seien «eine Schande», schrieb Lukas Bärfuss. Tausende Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet stimmten ihm zu. Doch auch die federführenden Politiker erhalten von der Basis viel Lob. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Die Welt in Bildern

Zum Wiehern: Ein Pferd scheint sich in Feldberg im Schwarzwald über die weisse Pracht zu freuen. (18. November 2019)
(Bild: Patrick Seeger) Mehr...