Literatur

Der Weg in den Untergrund

Der 1980 verstorbene Ludwig Hohl («Notizen») war ein genialer Einzelgänger, der über 20 Jahre in einem Genfer Keller hauste. Publizistin Anna Stüssi arbeitet derzeit an einer Biografie.

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Tränen einer Frau wiesen Hugo Sarbach den Weg zu Ludwig Hohl. Anfang der Siebzigerjahre, der gebürtige Walliser lebte in Freiburg und studierte dort Philosophie und Germanistik, hörte er durch die Wand eine Nachbarin weinen. Er verspürte den Reflex, sie zu trösten, klingelte an ihrer Tür und kam so in Kontakt mit dem Bruder der Frau, einem Dichter. Im Gespräch über Literatur erwähnte dieser Ludwig Hohl. Er lieh Sarbach ein Exemplar der «Notizen»: «So etwas hatte ich noch nie gelesen.» Dieser gigantische, wild zerklüftete Gedanken-Steinbruch, zwischen 1934 und 1936 geschrieben und fast lebenslang ergänzt und umgebaut, versammelt im Grenzgebiet von Literatur und Philosophie Maximen und Reflexionen, Porträts und Skizzen, Zitate und Vignetten.

Weil der zweite Teil der «Notizen» erst nach einem Gerichtsverfahren 1954 in einer Kleinstauflage im Artemis-Verlag erschienen war, fotokopierte Hugo Sarbach in der Landesbibliothek, wo alles helvetische Schriftgut gesammelt wird, den ganzen zweiten Band. «Das waren rund 600 Seiten, die ich anschliessend heftete», erinnert sich der heute 65-jährige Sarbach. Von diesem couragierten Akt bibliophiler Selbsthilfe wurde Hohl offenbar in Kenntnis gesetzt; bald darauf, 1974, kam es im Stadtcasino Burgdorf nach einer Lesung, bei der Verleger Siegfried Unseld und zahlreiche prominente Autoren anwesend waren, zu einer ersten Begegnung mit dem wahlweise als genialischer Sonderling oder aufbrausender Poltergeist geltenden Hohl. Er hatte das Publikum soeben mit einem teils improvisierten Vortrag aus seiner Erzählung «Bergfahrt» in den Bann geschlagen, als Sarbach dem Dichter vorgestellt wurde: «Ich hätte im Boden versinken können», erinnert er sich, «weil Hohl all die bedeutenden Schriftsteller einfach stehen liess und mich herzlich begrüsste, als ob wir uns schon lange kennen würden.»

Hohl lud seinen jungen Bewunderer nach Genf ein, in den legendären, an ein «Refugium im Hochgebirge» erinnernden Keller, wo der Dichter für 25 Franken Monatsmiete wie in Platons Höhle arbeitete und Manuskriptseiten an Wäscheleinen hingen. Es war der Beginn einer Freundschaft – oder vielleicht mehr noch einer Meister-Schüler-Beziehung –, die bis zu Hohls Tod sechs Jahre später im November 1980 anhielt. «Ich habe diesen Mann geliebt», sagt Sarbach unumwunden, vom ersten Moment an habe er ein «nahezu instinktives Vertrauen» zu ihm gefasst.

Als er in den Keller des mehrstöckigen Hauses an der Rue David-Dufour 8 in Genf hinabstieg, «fand ich auf die Art, die Tierwesen eigen ist, die nichts zu befürchten haben, zu dem Löwen in seiner Höhle». Die Begegnung mit dem Glarner Pfarrerssohn, der sich früh gegen jegliche Autorität auflehnte, markierte eine Zäsur in Sarbachs Leben. Er nennt es eine «Wahrheitserfahrung»; nie mehr habe er sich von einem anderen Menschen «zu mehr Aufrichtigkeit herausgefordert gefühlt». Diese Begegnung hat auch Hugo Sarbachs Selbstverständnis als Autor von Gedichten und Aphorismen entscheidend geprägt – soeben sind von ihm die Lyriksammlungen «Notate & Poesien» erschienen.

«Gefunden, nicht erfunden»

Dezidiert nicht als eine Jüngerin Ludwig Hohls versteht sich die 65-jährige Literaturkritikerin, langjährige «reformatio»-Redaktorin und Psychologin Anna Stüssi. Sie könne nicht einmal mit Bestimmtheit sagen, ob sie Hohl in den Siebzigerjahren im Berner Zähringer-Theater bei einer Lesung leibhaftig erlebt habe: «Ich habe so viele Schilderungen dieses denkwürdigen Anlasses gehört, dass ich nicht mehr sagen kann, ob ich tatsächlich dabei gewesen bin oder mir nur lebhaft vorstellen kann, wie Hohl kaum verständlich und mit der Hand an der Whiskyflasche aus der ‹Bergfahrt› vorgelesen hat.» Und dennoch sagt die Frau, die seit einigen Jahren im Lesesaal des Literaturarchivs an einer Biografie des Dichters arbeitet: «Für mich war das Angebot, mich mit diesem Menschen zu befassen, ein Wink des Schicksals, noch einmal meine Kräfte zu sammeln und in ein unbekanntes Land aufzubrechen.»

Anna Stüssi schreibt die Biografie, die im Herbst 2012 im Berliner Insel-Verlag erscheinen soll, im Auftrag der Ludwig-Hohl-Stiftung; ausgewählt wurde sie nicht zuletzt deshalb, weil sie eine gewisse Distanz zum Objekt der Darstellung einnimmt. «Ich habe hohe Achtung vor der unablässigen Bewusstseinsarbeit, die Hohl ein Leben lang geleistet hat, viele Erkenntnisse hat er erlitten und erkämpft. Die Leichtigkeit der Formulierung und die natürliche Grazie des Geistes hingegen waren ihm weniger gegeben, das vermisse ich manchmal.»

Intensiver mit Ludwig Hohl beschäftigte sie sich erstmals Anfang der Achtzigerjahre, nachdem sie den Dokumentarfilm von Alexander J. Seiler über Hohl gesehen hatte. Zusammen mit der Veröffentlichung des Hauptwerks im Suhrkamp-Verlag war dieses filmische Porträt verantwortlich dafür, dass Hohl von einer breiteren Öffentlichkeit entdeckt wurde. Insbesondere eine jüngere, rebellisch auftretende Schriftsteller-Generation erkannte im Zuge der 68er-Bewegung in Hohl ein gegen patriotisch-nationalistische Anwandlungen immunes Vorbild – zeitlebens hatte er sich etwa geweigert, Mundart zu sprechen.

Auch Anna Stüssi las die «Notizen» und fühlte sich vor allem von Passagen angesprochen, in denen Hohl den schöpferischen Prozess ergründet. «Ich wollte nicht eine bestimmte Laufbahn absolvieren», sagt sie, «sondern versuchen, das Potenzial zu entfalten, das in mir angelegt ist. Darin hat mich Hohl bestärkt.» Erst neulich sei ihr ein Heft mit Zitaten aus den «Notizen» wieder in die Hände gekommen, die sie sich damals als persönliche Wegleitung angelegt habe.

Seit 1994 befindet sich der Nachlass von Ludwig Hohl im Schweizerischen Literaturarchiv (SLA): 271 Schachteln mit Manuskripten, täglichen Aufzeichnungen auf gesammelten Zettelchen, Dokumenten, Journalen und Briefen. Der Nachlass spiegelt die Existenz des Urhebers auf vielfältige Weise, Selbststilisierung und Fakten durchdringen sich. Es ist eine monomanisch anmutende Fülle an Selbstzeugnissen, über längere Zeiträume mit täglichen Einträgen zu Gesundheitszustand, Ernährungsgewohnheiten, Begegnungen oder Telefonaten.

Ebenfalls 1994 wurde Hugo Sarbach vom damaligen Direktor Thomas Feitknecht als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Aufarbeitung des Hohl-Nachlasses angestellt. Sarbach hatte bereits kurz nach dem Tod des Dichters zusammen mit Johannes Beringer ein erstes Inventar erstellt – allerdings wurde ihm dabei lediglich Einblick ins Werk gewährt und die Privatkorrespondenz ausgespart. Sarbach war von Hohl zwar mit drei weiteren Vertrauten testamentarisch mit der «Überwachung der Schriften» betraut worden, alle rechtlichen Befugnisse lagen jedoch bei Madeleine Hohl-de Weiss, Hohls fünfter Ehefrau.

Im Zentrum von Anna Stüssis Arbeit im Nachlass stehen Hohls Notizbücher, in denen sie im Literaturarchiv aus konservatorischen Gründen nur mit weissen Handschuhen blättern darf. An Neujahr 1926 beginnt der 22-Jährige mit Eintragungen in Notizbücher, bis Mitte der 1930er-Jahre füllen sich 30 Bände. Die Journale enthalten Chronologie der Ereignisse, introspektives Ringen mit sich selbst und Notizen zu literarischen Projekten. Diese von Hohl selber so genannten «Epischen Grundschriften» (EG) sind nebst den Briefen die hauptsächliche biografische Quelle und enthalten auch die Keime seines Werks. Denn Leben und Werk sind eins bei Hohl: «Er hat gefunden, nicht erfunden», meint die Biografin. Weil Hohl sehr empfänglich war für die Atmosphären von Landschaften und Städten, hat Anna Stüssi auch die Lebensorte Hohls in der Schweiz und im Ausland besucht, vorläufig jedoch darauf verzichtet, die noch lebenden Zeitzeugen zu befragen. Ihre zentrale Auskunftsperson bleibt der Dichter selber.

Viel «biografische Erde»

Als sie das «Ausmass der Arbeit» allmählich erkannte, hätten sie schon Zweifel am Gelingen des Unternehmens beschlichen: «Ich kam mir angesichts der immensen Materialfülle vor wie in einem Tunnel, wenn das rettende Licht am anderen Ende noch nicht zu sehen ist.» Anna Stüssi musste ihrem Instinkt vertrauen und eine Auswahl treffen.

Mit Erstaunen hat sie «romanhafte Lebensspuren entdeckt, «die sich bei geschickter Auswahl fast von selbst erzählten». Für Hugo Sarbach gewährt der Nachlass Hohls Einblicke in ein «äusseres wie inneres Exil, in Einsamkeit und Melancholie, trotz zahlreichen Frauenbekanntschaften, fünf Ehen, einer Tochter, in Widerwärtigkeiten, aber auch in persönliche und öffentliche Erfolge».

Anna Stüssi hat sich entschieden, die «erste Hälfte» von Ludwig Hohls Leben bis zur Wohnsitznahme in Genf 1937 zu erzählen, den Weg eines Getriebenen», der ins Weite führte, durch die Stationen Paris, Marseille, Savoyen, Wien und Holland – ehe materielle Not und drohende Kriegsgefahr die Rückkehr in die Schweiz erzwangen. In der ungeliebten Heimat liess Hohl sich am frankofonen Rand nieder, möglichst weit weg vom «kuhmistartigen Dialekt» der verhassten Deutschschweiz. Anna Stüssi möchte den frühen, beweglichen und weltläufigen Hohl sichtbar machen, ihn nicht noch einmal festschreiben als kauzigen Einsiedler in seinem Genfer Keller, als der er in manchen Anekdoten überlebt. Sie hat festgestellt, dass an Hohls bisweilen abgehoben formulierten «Notizen» «mehr biografische und zeitgeschichtliche Erde» der Zwanziger- und Dreissigerjahre klebt als angenommen. So kann die Biografin etwa mit Briefstellen belegen, dass Hohl früh die faschistische Gefahr erkannte und sich keinen Illusionen über die Gefährlichkeit des Nationalsozialismus hingab. Sie zeigt auch, dass Hohl in Paris zwar nicht Picasso oder Cocteau kennen lernte, aber das Milieu der Surrealisten streifte und im Austausch war mit Persönlichkeiten, mit Malern und Literaten, die in der Zwischenkriegszeit eine gewisse Bedeutung hatten – etwa mit dem Céline-Übersetzer Isak Grünberg. Hohls Briefe an Grünberg sind unlängst in einem Estrich aufgetaucht. Anna Stüssi hofft, sie einsehen und damit vielleicht biografische Lücken füllen zu können.

Für eine Konzentration auf die ersten knapp vierzig Lebensjahre von Hohl spricht auch der Umstand, dass sein Werk zu diesem Zeitpunkt bereits geschrieben war und sich das Wesen des Menschen und Künstlers Hohl früh ausgebildet hat – nachzulesen etwa in dem 1998 von Hugo Sarbach herausgegebenen «Jugendtagebuch». Da sei der junge Hohl bereits eine «gefestigte Persönlichkeit» und trete einem mit den Eigenheiten entgegen, wie er sie im Umgang mit Hohl selber erlebt habe, sagt Sarbach.

«Du bist mein Freund»

Gerät eine Biografin, die als Psychologin mit eigener Beratungspraxis arbeitet, nicht in die Versuchung, Ludwig Hohl auf die Couch zu legen und sein Verhältnis zu den Frauen und zu den Eltern tiefenpsychologisch zu deuten? Psychologische Einfühlungsgabe komme ihr beim schwierigen Hohl sicher zustatten, räumt Anna Stüssi ein, keineswegs wolle sie ihn aber als «Fall» darstellen und vermeide jede Fachterminologie. «Hohl erforschte die Übergänge zwischen Wachen und Träumen, das interessiert mich sehr. Ich selber arbeite in meiner Praxis ‹prozessorientiert›, genauso betrachtet auch Hohl das Leben: als genuine Kreativität, die den Menschen antreibt, wissender und lebendiger zu werden.»

Natürlich müssten in einer Biografie die für Hohl wichtigen Beziehungen zur Sprache kommen: Die Gefährtin der Pariser Jahre, die 1946 in den Bergen ums Leben gekommene Pianistin Gertrud Luder, sei für Hohl vielleicht prägender gewesen als die fünf Ehefrauen. Und es gelte auch, beim Bild vom Hungerkünstler Korrekturen anzubringen: Der nonkonformistische Hohl habe zwar früh mit seinem bürgerlichen Elternhaus gebrochen, profitierte aber über Jahrzehnte von beträchtlichen finanziellen Zuwendungen der Familie. Als Mann sei Hohl kein Macho gewesen, findet Anna Stüssi, «eher anziehend durch ein geheimnisvolles Gemisch von Zorn und Zärtlichkeit, Geistesschärfe und träumerischer Güte». In Alltagsdingen hilflos, habe er bei Frauen und Männern Beschützerinstinkte ausgelöst.

Hugo Sarbach erinnert sich, dass ihm Hohl einmal am Telefon ratlos berichtete, er habe von seinem Verleger Siegfried Unseld 65 Rosen zum Geburtstag bekommen und wisse nicht, was er damit machen solle: «Vorübergehend wurden sie in der Badewanne zwischengelagert.»Ein Verführer sei er gewesen, sagt Hugo Sarbach, er habe etwas «Heimliches und Verschwörerisches» ausgestrahlt. Mit Hohl sei man irgendwie allein auf der Welt gewesen. Einmal lauschten sie im Keller Brecht-Gedichten ab Tonband, von Hohl selber gesprochen. Plötzlich sei Hohl auf ihn zugekommen und habe feierlich verkündet: «Du bist mein Freund.» Sarbach brauchte über ein Jahr, ehe er in der Lage war, Hohl seinerseits zu duzen. Fast immer habe er Hohl angerufen, erinnert sich Sarbach. «umgekehrt war es eher selten». Einmal verlangte Ludwig Hohl von Sarbach eine Entscheidung, welche der beiden Fassungen einer Stelle der Erzählung «Bergfahrt» für die bevorstehende Veröffentlichung vorzuziehen sei – seit 1971 publizierte der Suhrkamp-Verlag alle früher erschienenen Werke Hohls als Neuausgaben. «Es ging um die Frage, ob der in der Wand hängende Ull «heulte» oder «bitterlich weinte». Er sei überfordert gewesen mit dieser Verantwortung, habe sich schliesslich für «heulte» entschieden, was er im Rückblick als falsch erachte: «Mich schaudert es jedes Mal, wenn ich die betreffende Stelle nachlese.» Auf Sarbach übte der alte Ludwig Hohl die «Aura des Weisen» aus; er habe jedoch auch ausgiebig «fluchen und poltern» können.

In den Träumen tritt er noch auf

Wenn Hugo Sarbach eine Carte blanche erhielte für eine weitere Hohl-Publikation aus dem Nachlass, er würde sich für den «Bericht über einen inneren Aufenthalt» entscheiden. Eine Erzählung im Typoskript, 86 Seiten, darin wird der Aufenthalt in einem Genfer Gefängnis im April 1944 beschrieben. Hohl war aus einer Gaststätte geholt worden und hatte sich angeblich mit der Polizei angelegt. Wegen Tätlichkeiten gegen Beamte wurde er fünf Tage in eine Zelle gesperrt, die er mit mehreren Mitgefangenen teilte. «Die Beschreibung ist faszinierend, man wähnt sich selber in dieser Zelle.» Hier sei Hohl noch nicht so abgehoben wie später, findet Sarbach, «mit diesem Text könnte man ihn wieder lancieren».

Für Januar 2012 hat Suhrkamp einen Band mit Erzählungen unter dem Titel «Mitternachtsgesellschaft» angekündigt. Sarbach freut sich zwar über jede neue Hohl-Publikation, stört sich aber am Titel: «‹Mitternachtsgesellschaft› ist als Titel irreführend, Hohl hat eines seiner vielen später nicht ausgeführten Romanprojekte aus den Pariser Jahren sogenannt.» Auch eine Briefedition könnte sich Sarbach vorstellen – etwa die Briefe an seine erste Freundin Gertrud Luder.

Der Briefwechsel mit Hohls dritter Frau, der 2009 verstorbenen Malerin Hanny Fries, wäre auch reizvoll. «Da gibt es rund 400 Briefe von Hohl, darin rapportiere er minutiös seinen äusserlich eintönigen Tagesablauf.» Die Briefe an Hanny Fries lagern allerdings noch nicht im Literaturarchiv; derzeit sind Verhandlungen über den Kauf im Gange. Wer einem Menschen wie Ludwig Hohls nahekommt, läuft Gefahr, sich in seiner Welt zu verlieren. Anna Stüssi versucht in ihrem Text mitunter mit dem Stilmittel der sanften Ironie eine gewisse Distanz zum Gegenstand ihrer Darstellung zu schaffen: «Es gab eine Zeit, da fiel Hohls Schwere auf mich, seine Depressionen holten mich ein.» Hugo Sarbach erhält in seinen Träumen noch regelmässig Besuch von Ludwig Hohl. Meist würden sie sich im Wallis treffen – etwas, was in der Zeit ihrer Freundschaft nie vorgekommen sei. Sarbach gesteht, dass es bei aller Bewunderung für Hohl auch eine Zeit gegeben habe, wo er eine «Übersättigung» verspürt habe und sich lösen musste von dieser schier übermächtigen Gestalt. Schmunzelnd erinnert er sich, wie er einmal auf dem Genfer Friedhof bei Ludwig Hohls Grab den Rasen berührte: «Es stieg Wärme auf.» (Der Bund)

Erstellt: 20.06.2011, 17:17 Uhr

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