Fünf Bücher für den Schweizer Buchpreis nominiert

Für den ersten Schweizer Buchpreis hat die Jury Bücher von Lukas Bärfuss, Anja Jardine, Rolf Lappert, Adolf Muschg und Peter Stamm nominiert. Der Preis ist mit insgesamt 60'000 Franken dotiert.

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Vergeben wird er vom Verein Literaturfestival Basel und dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV).

Aus insgesamt 84 eingereichten Titeln hat die Jury folgende Bücher nominiert: «Hundert Tage» von Lukas Bärfuss, «Als der Mond vom Himmel fiel» von Anja Jardine, «Nach Hause schwimmen» von Rolf Lappert, «Kinderhochzeit» von Adolf Muschg und «Wir fliegen» von Peter Stamm.

Geld und Promotion

Die Preissumme beläuft sich auf insgesamt 60'000 Franken. 50'000 Franken erhält die Siegerin oder der Sieger, je 2500 Franken die übrigen Nominierten. Verliehen wird der Preis am 16. November am Buch- und Literaturfestival buch.08 in Basel. Mit dem Preis verbunden ist eine breite Promotionsaktion. So lesen die Nominierten an der buch.08 in Basel aus ihren Werken vor, bevor sie sie an der Frankfurter Buchmesse vorstellen. Präsentationen seien zudem an den Buchmessen in Guadalajara, Wien und Leipzig geplant.

Mit dem Schweizer Buchpreis zeichnet künftig eine Jury jährlich ein erzählerisches Werk oder ein Lebenswerk aus. Teilnahmebereichtigt sind Schweizer oder in der Schweiz lebende ausländischen Autorinnen und Autoren. Es werden nur deutschsprachige Werke berücksichtigt. Der diesjährigen Jury gehören an: Martin Ebel, Sandra Leis, Manfred Papst, Hans Ulrich Probst und Martin Zingg. (rb/sda)

Erstellt: 30.09.2008, 13:10 Uhr

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