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An der Schreibmaschine, dem Rand der Welt

Er schrieb auf einer Hermes, einer Olivetti, einer Remington: Max Frisch, der heute hundert Jahre alt geworden wäre, schrieb nicht gern von Hand und bevorzugte die Maschine.

Max Frisch 1979 in seiner Wohnung in Küsnacht: Beim Tippen empfand er die grössten Glücksgefühle.
Max Frisch 1979 in seiner Wohnung in Küsnacht: Beim Tippen empfand er die grössten Glücksgefühle.
Keystone

Die Schreibmaschine war für Max Frisch mehr als nur ein technisches Schreibwerkzeug auf der Höhe der Zeit. Sie bedeutete ihm von Anfang an den gewonnenen Freiraum des Schreibens und das Accessoire par excellence dessen, der sich entschieden hat, Schriftsteller zu werden. «Viel Raum. Man spürt den Raum, auch wenn man nicht hinausschaut; wenn ich lese oder an der Schreibmaschine sitze (. . .), es bleibt das Gefühl, man befinde sich am Rande der Welt», notierte Frisch beispielhaft im Tagebuch auf Sylt im Arbeitszimmer von Peter Suhrkamp.

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