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Buchmesse, nachts

An welche Party gehen, wenn die letzte Lesung vorbei ist? Worüber reden Autoren? Und was passiert in «Mantis Roof Garden»?

Ein Streifzug von Martin Ebel
Der finnische Pavillon an der Frankfurter Buchmesse (7. Oktober 2014).
Der finnische Pavillon an der Frankfurter Buchmesse (7. Oktober 2014).
Keystone
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Tages Arbeit, abends Gäste, saure Wochen, frohe Feste: Der Goethe-Spruch gilt auch auf der Frankfurter Buchmesse, zumal sich die Tage sehr schnell wie Wochen anfühlen, reizüberfüllt und bindehautreizend wie sie sind. Wohin des Abends? Und auf wie viele Partys? Das ist auch des Journalisten ewige Frage. Mittwochnachmittag allerdings ist die Antwort klar: 17 Uhr ist après-midi fixe in Siegfried Unselds Villa in der Klettenbergstrasse. Hier empfing er jahrzehntelang, hier empfängt seine Witwe nach seinem Tod zum Kritikerempfang. Es marschiert auf die imponierende Reihe der Suhrkamp-Autoren, ihr begegnet die deutschsprachige Kritikerschaft (minus diejenigen, die wegen unliebsamer Artikel vorübergehend in Ungnade gefallen sind).

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