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«Bücher mit Witz sind mir einfach lieber als andere»

Der Österreicher Wolf Haas hat mit seinen Brenner-Krimis eine eigene Kunstform geschaffen.

«In jedem meiner Romane wird etwas amputiert», sagt Wolf Haas. Und meint damit Verben ebenso wie Gliedmassen. Foto: Urs Jaudas
«In jedem meiner Romane wird etwas amputiert», sagt Wolf Haas. Und meint damit Verben ebenso wie Gliedmassen. Foto: Urs Jaudas

Reden wir doch gleich von der spezifischen «Brenner-Sprache». Sie ist in Ihren Romanen beinahe der grössere und wichtigere Genuss als die Geschichte. Wäre das ein positives Feedback für einen Autor von Krimis?

Auf jeden Fall. Grad bei den Brenner-Romanen. Wenn man sie mag, dann wohl wegen der Art, in der sie geschrieben sind. Wegen dieser komprimierten, unvollständigen Kunst-Umgangssprache. Es ist übrigens auch das, woran sich die Geister scheiden. Es ist der Stil eines Erzählers, der aufgeregt von Aufgeregtem zu berichten hat, und ich könnte es gar nicht anders schreiben als in dieser ­Melodie der Aufregung.

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