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Bücher werden billiger

Gute Nachricht für Schweizer Buch-Käufer: Rechtzeitig zum Ferienbeginn haben die Buchhändler in der Schweiz die Buchpreise gesenkt. Dies berichtet die Sendung «10vor10» am Dienstag abend.

Neuer Wechselkurs macht Bücher billiger: Buchhandlung in Bern.
Neuer Wechselkurs macht Bücher billiger: Buchhandlung in Bern.
Keystone

Seit 1. Juli gilt ein neuer Wechselkurs zum Euro. Die Preise sinken um acht bis zehn Prozent. Bisher wurden importierte Bücher aus Deutschland mit einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1.38 umgerechnet. Seit Monatsbeginn gilt ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1.30. Andreas Grob, Leiter des Buchzentrums in Hägendorf sagt gegenüber «10vor10»: «Wir spüren den Druck der Konsumentenseite stark. Wir haben jetzt einen neuen Umrechnungskurs. Deshalb sinken die Preise um sieben bis zehn Prozent.»

Der Schweizer Buch-Importeur kämpft mit den deutschen Verlegern darum, dass er die Bücher künftig in Euro bezahlen kann. Zwei Drittel der deutschen Verleger verlangen Schweizer Franken und machen mit dem derzeit schwachen Euro ein gutes Geschäft. Das Buchzentrum will demnächst alle Buch-Importe in Euro begleichen.

Eine Buchpreisbindung käme dem Buchzentrum gelegen. Viele Schweizer Buchhändler umgehen das Buchzentrum und beziehen ihre Ware direkt bei deutschen Verlegern. Dafür kosten die Bücher im Laden weniger. Bei einem staatlich festgesetzten Buchpreis wäre das künftig nicht mehr möglich.

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