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«Charlie Hebdo» erhält Preis in den USA

Das PEN American Center in New York hat die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» mit einem Preis für Meinungsfreiheit ausgezeichnet. Der Ehrung war eine hitzige Debatte vorausgegangen.

Umstrittener Preis: Demonstranten vor dem American Museum of Natural History in New York.
Umstrittener Preis: Demonstranten vor dem American Museum of Natural History in New York.
Reuters

Die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hat vier Monate nach dem Terroranschlag auf ihre Pariser Redaktion eine literarische Auszeichnung für die Meinungsfreiheit bekommen.

Der Preis wurde vom PEN American Center verliehen. Vertreter von «Charlie Hebdo» erhielten bei der Preisvergabe Standing Ovations. Die Gala im American Museum of Natural History in New York fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Rushdie kam, Ondaatje nicht

Der Preisverleihung war eine emotionale Debatte darüber vorausgegangen, ob «Charlie Hebdo» die Ehrung verdiene. Ebenso namhaft wie die Teilnehmer an der Preisverleihung - unter anderem die Schriftsteller Salman Rushdie und Neil Gaiman - waren die Persönlichkeiten, die der Veranstaltung fernblieben. Die Autoren Michael Ondaatje und Peter Carey verzichteten auf die Teilnahme, weil sie Einwände gegen die in ihren Augen beleidigenden Karikaturen von Muslimen in der Zeitschrift hatten.

(SDA)

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