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«Da kommt unser Stadtschreiber!»

Auch Zürich hat jetzt seinen «writer-in-residence». Wie sinnvoll sind solche Aufenthaltsstipendien? Das kommt auch auf den Autor an.

Was kann man für Schriftsteller tun, diese armen Schlucker? Die Antwort: «Ihnen Geld geben!», befriedigt Stadtväter und Kulturdezernenten im deutschsprachigen Raum schon lange nicht mehr. Stipendien, Werkjahre, Förderpreise: schön und gut. Aber gibts nicht etwas Originelleres? Etwas über die Nullachtfünfzehn-Förderei hinaus? Das der geldgebenden Kommune umgekehrt etwas einträgt – Aufmerksamkeit, Publizität, im Idealfall sogar eine literarische Verewigung?

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