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«Das Alter ist voller Chancen»

In seinem neuen Roman widmet sich der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink zwei grossen Themen, der Vergänglichkeit und der Gerechtigkeit. Die gute Nachricht: Es gibt keinen Grund, zu verzweifeln.

Mit Bernhard Schlink sprach Res Strehle
«Der Kampf für Gerechtigkeit ist nicht uferlos für den Einzelnen»: Bernhard Schlink. Foto: Gaby Gerster (Laif)
«Der Kampf für Gerechtigkeit ist nicht uferlos für den Einzelnen»: Bernhard Schlink. Foto: Gaby Gerster (Laif)

Wichtig bei einem Buch sei Ihnen, sagten Sie einmal, dass es wirklich «Ihr Buch» sei. Was muss man sich darunter vorstellen?

Ein Buch ist meines, wenn ich es genau so geschrieben habe, wie ich es schreiben wollte, wie ich es geschrieben sehen will, wie ich meine, dass es geschrieben gehört. Schreiben bedeutet auch, sich zu exponieren, und gegen die Ungewissheit, wie das Buch aufgenommen wird, hilft die Gewissheit, dass ich mein Buch geschrieben habe.

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