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«Diese Männer sind gefüllt mit Angst»

Seit #MeToo reden alle über toxische Männlichkeit. Was sie wirklich bedeutet, und warum sich Männer einen Panzer zulegen, erklärt Klaus Theweleit.

Spätestens seit #MeToo ist viel von «toxischer Männlichkeit» die Rede. Ist Männlichkeit per se verdächtig?

Zunächst ist «toxische Männlichkeit» eine witzige Formel, weil sie Stereotypen verkehrt. Frauen wird historisch eine Vorliebe für den Giftmord zugeschrieben, während Männer draufhauen, schiessen und zerstückeln. Wenn von «toxischer Männlichkeit» die Rede ist, wird diese Vorstellung radikal verkehrt: Giftig ist eine bestimmte männliche Körperstruktur, die nicht anders kann, als sich dominant und gewaltsam zu verhalten.

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