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Das Buch zur Bar

Alex Capus' neuer Held ist er selbst: Schriftsteller, Barkeeper, Familienvater. Und aus fast nichts entsteht ein lebendiges Buch, es heisst einfach: «Das Leben ist gut».

Unter den Augen des Toros: Alex Capus in seiner Galicia Bar in Olten, die in «Das Leben ist gut» Sevilla heisst. Foto: Doris Fanconi
Unter den Augen des Toros: Alex Capus in seiner Galicia Bar in Olten, die in «Das Leben ist gut» Sevilla heisst. Foto: Doris Fanconi

Alex Capus nicht zu mögen, ist fast unmöglich. Der Mann schreibt seit fast 20 Jahren gute Bücher, immer sorgfältig recherchiert, sprachlich präzis, uneitel und unpreziös, die sich vergessenen ­Figuren der Geschichte widmen und ­ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen. Er ist ein überzeugter, wenn auch nicht unkritischer Kleinstädter, vorbildlich engagierter Staatsbürger – mehrere Jahre war er Präsident der SP Olten –, treuer Ehemann und Familienvater (fünf Söhne!), und für die Lebensqualität seiner Heimat tut er auch etwas: Er betreibt mit anderen das Restaurant ­Flügelrad, und seit drei Jahren ist er ­Besitzer der Musik-Bar Galicia, in der er immer montags selbst einschenkt.

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