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Das erstaunlichste Buch des Jahres

Der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott verbindet in «Erste Erde Epos» auf einzigartige Weise Lyrik und Naturwissenschaften .

Kulturmetropolen sind nichts für ihn: Schriftsteller Schrott. Foto: Raisa Durandi
Kulturmetropolen sind nichts für ihn: Schriftsteller Schrott. Foto: Raisa Durandi

Kurvenreich führt die Strasse durch eine hügelige Landschaft, die ans Appenzell erinnert. Am Morgen schon brennt die Sonne auf verstreut liegende Weiler, die an den Hängen kleben. Von Herbst keine Spur. Endlich sehe ich jemanden, der es wissen muss: «Wo wohnt denn hier ein Herr namens Raoul Schrott», will ich vom Postboten wissen. «Sie stehen vor seinem Haus», antwortet dieser knapp und geht weiter. Der alte weisse Jeep neben dem Eingang gibt zu verstehen: Hier wohnt jemand, der nicht nur im Geiste viel unterwegs ist. Raoul Schrott braucht die sinnlichen Eindrücke und die Anschauung für sein Schreiben.

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