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«Das schöne Ende finden für den Kapitalismus»

Der Roman «Manetti lesen» von P.M. ist ein unterhaltsamer Rückblick auf 40 Jahre linke Politik und Diskussion. Im Gespräch gibt er Auskunft über sein Engagement und wie es weitergehen könnte.

Autor P.M.: «Das Grundvertrauen ins Wirtschaftssystem ist weg.»
Autor P.M.: «Das Grundvertrauen ins Wirtschaftssystem ist weg.»
D.H.
Die Occupy-Bewegung – hier im Zuccotti Park in New York – hat der Linken neue Impulse gegeben.
Die Occupy-Bewegung – hier im Zuccotti Park in New York – hat der Linken neue Impulse gegeben.
Keystone
Auch Politikerinnen fehlen nicht: «Diesen Herbst werde ich von Corine Mauch meinen Literaturpreis entgegennehmen, prahlte Thomas vor sich hin.»
Auch Politikerinnen fehlen nicht: «Diesen Herbst werde ich von Corine Mauch meinen Literaturpreis entgegennehmen, prahlte Thomas vor sich hin.»
Keystone
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Herr Meier, wer ist Roberto Manetti? Der ideale Gesprächspartner, der uns in den letzten 40 Jahren gefehlt hat. Man redet ja von den 40 verlorenen Jahren. Roberto Manetti, ein Zürcher italienischer Herkunft, hat das beobachtet und sehr einfühlsam und klarsichtig beschrieben.

Und der Ich-Erzähler? Den kenne ich auch, aber das bin nicht ich! Der ist ein bisschen verloren – er weiss ja nicht mal, wie er heisst. Er ist so ein Zürcher Intellektueller, der in der Stadt herumschwebt und an allen Vernissagen dabei ist. Ich bin aber nicht sicher, ob er wirklich zu dieser Szene gehört, der er sich zugehörig fühlt.

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