Zum Hauptinhalt springen

Das sind die Gewinner der Eidgenössischen Literaturpreise

Das Bundesamt für Kultur hat heute zum ersten Mal acht Schreibenden aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin die Preise zugesprochen.

Unter den Prämierten: Autorin Irena Brezná. (Aufnahme vom 5. Juni 2002)
Unter den Prämierten: Autorin Irena Brezná. (Aufnahme vom 5. Juni 2002)
Keystone

Von den deutschsprachig Schreibenden werden die neuesten Werke von Irena Brezná, Arno Camenisch, Thilo Krause und Matthias Zschokke geehrt, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) heute mitteilte.

In die Romandie gehen Auszeichnungen an Marius Daniel Popescu, Catherine Safonoff und Frédéric Wandelère, ins Tessin an Massimo Daviddi.

Da Camenisch («Ustrinkata») auch romanisch schreibt, ist in der Auswahl auch der vierte Landesteil vertreten. Die neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dominik Müller prüfte gemäss BAK 236 Einreichungen. Die acht Preisträger werden bis Mai 2013 an Lesungen in den verschiedenen Sprachregionen ihre Bücher vorstellen.

Viel Lyrik, viele Wahlschweizer

Einziger Debütant unter den ersten Trägern des Eidgenössischen Literaturpreises ist der in Dresden geborene, an der ETH Zürich forschende Wirtschaftsingenieur Thilo Krause.

Sein Erstling «Und das ist alles genug» ist einer von drei prämierten Lyrikbänden; die anderen beiden sind «La compagnie capricieuse» des Freiburgers Frédéric Wandelère und «Il silenzio degli operai» des gebürtigen Florentiners Massimo Daviddi.

Nicht nur die Lyrik ist überdurchschnittlich gut vertreten. Die Hälfte der Preisträger sind Wahlschweizer, neben Krause und Daviddi auch die in Bratislava geborene Irena Brezná («Die undankbare Fremde») und der Rumäne Marius Daniel Popescu («Les couleurs de l'hirondelle»).

Catherine Safonoff, die heuer für «Le mineur et le canari» bereits für den renommierten französischen Prix Femina nominiert war, ist mit 73 Jahren die Doyenne unter den Preisträgern; doch auch die meisten anderen sind erfahrene Literaten - nur drei sind unter 50.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch