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Der Mann als Maske

Der Weg zum Erfolg hat ein Geschlecht: In ihrem brillanten neuen Buch erzählt Siri Hustvedt von einer Künstlerin, die ihr Werk drei Männern leiht.

Der feministische Blick geht zurück ins Private: Die Schriftstellerin Siri Hustvedt in New York.
Der feministische Blick geht zurück ins Private: Die Schriftstellerin Siri Hustvedt in New York.
Pascal Perich, Getty Images

Zu behaupten, feministische Fiktion sei neu, würde Jane Austen in ihrem Grab rotieren lassen. Aber man könnte vielleicht sagen, dass das Genre erst in der heutigen Zeit auf – von viel theoretischer und essayistischer Arbeit beackerten – fruchtbaren Boden stösst und deshalb die Chancen gut stehen, dass es einen neuen Energieschub erhält. Gehen wir einmal ganz optimistisch davon aus, dass heute nicht mehr erklärt werden muss, dass Sexismus existiert: Dann sollte es jetzt darum gehen, zu erklären, wie Sexismus funktioniert. Wie er zutage tritt, wie er sich anfühlt und was für Folgen er hat. Für das Individuum.

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