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Der Schweizer Buchpreis geht an Jonas Lüscher

Beim zweiten Anlauf hats geklappt. Jonas Lüscher hat für sein neues Werk den Schweizer Buchpreis gewonnen. 2013 war sein Erstling nominiert gewesen.

Schriftsteller Lukas Bärfuss will den Schweizer Buchpreis «in seiner heutigen Form» abschaffen. Bärfuss hat den Preis selber 2014 gewonnen. (23.3.2017)
Schriftsteller Lukas Bärfuss will den Schweizer Buchpreis «in seiner heutigen Form» abschaffen. Bärfuss hat den Preis selber 2014 gewonnen. (23.3.2017)
Keystone
Gewinner des mit 30'000 Franken dotierten Buchpreises 2017: Jonas Lüscher.
Gewinner des mit 30'000 Franken dotierten Buchpreises 2017: Jonas Lüscher.
Keystone
Die übrigen vier Finalisten Lukas Holliger, Julia Weber und Martina Clavadetscher (von links) sowie Urs Faes erhielten je 2500 Franken. Urs Faes blieb der Verleihung am Sonntag fern.
Die übrigen vier Finalisten Lukas Holliger, Julia Weber und Martina Clavadetscher (von links) sowie Urs Faes erhielten je 2500 Franken. Urs Faes blieb der Verleihung am Sonntag fern.
Keystone
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Jonas Lüscher hat für «Kraft» am Sonntag wenig überraschend den Schweizer Buchpreis 2017 gewonnen. Mit diesem Roman hatte er es bereits auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 2013 war sein erstes Werk «Frühling der Barbaren» für die Schweizer Auszeichnung nominiert gewesen.

Die Jury würdigte das «Kraft» als «welthaltiges, dringliches und sprachmächtiges Werk». Der Autor schildert in ihm einen neoliberalen Rhetorikprofessor, der seiner unglücklichen Ehe und seinen finanziellen Nöten zu entrinnen versucht, indem er im Silicon Valley an einem Schreibwettbewerb teilnimmt. Im Zentrum steht die Preisfrage, ob die beste aller Welten noch weiter verbessert werden kann.

Es sei ein «fulminanter Text, der durch seine erfrischende Bösartigkeit ebenso überzeugt wie durch seinen philosophischen Tiefgang und die kluge Gegenüberstellung von alter und neuer Welt», hiess es zur Begründung.

Der Schweizer Buchpreis ist mit 30'000 Franken dotiert. Die übrigen vier Finalisten Martina Clavadetscher, Urs Faes, Lukas Holliger und Julia Weber erhielten je 2500 Franken.

(SDA)

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