Zum Hauptinhalt springen

Der Grossmeister ist zurück

Es ist das Buch-Ereignis des Jahres: Jonathan Franzens neuer Roman «Unschuld» kommt morgen in die Läden. Wir haben es bereits gelesen - die Besprechung.

Jonathan Franzens Buch lebt von den Kehren, Wendungen und Umschlägen der Handlung. Foto: Slaven Vlasic (Getty)
Jonathan Franzens Buch lebt von den Kehren, Wendungen und Umschlägen der Handlung. Foto: Slaven Vlasic (Getty)

Jonathan Franzen, der führende Vertreter der «great american novel», gehört zu den wenigen Schriftstellern, auf deren Bücher die ganze lesende Welt wartet. Inzwischen meint auch der deutsche Verlag, nicht einmal mehr einen wochenlangen Abstand zwischen Original und Übersetzung zulassen zu können; allzu viel deutschsprachige Franzen-Fans würden das Warten nicht ertragen und gleich zur englischen Ausgabe greifen. So hat das Übersetzerduo Bettina Abarbanell und Eike Schönfeld ganze und schnelle Arbeit geleistet: Den Original-Franzen gab es ab dem 1. September – der deutsche, immerhin über 800 Seiten, ist ab dem 4. September erhältlich. Weltumspannend sind auch die Schauplätze: von Oakland, Kalifornien, geht es nach Ostberlin und Jena, Belize und Bolivien, New York und Denver; der Zeitrahmen reicht von 1954 über die End-80er- und 90er-Jahre bis heute.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.