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Der Schweizer Professor und die Angst vor einem neuen Hitler

Andreas Urs Sommer will den Deutschen die direkte Demokratie bringen. Das wird heikel.

Mitten hinein in die deutsche Debatte: Andreas Sommer in seinem Büro. (Bild: Christian Flierl)
Mitten hinein in die deutsche Debatte: Andreas Sommer in seinem Büro. (Bild: Christian Flierl)

Der Philosoph deutet auf seinen Bürotisch und sagt: «Dieses Objekt gilt als gefährlich.» Das alte Möbel aus Eiche steht still da, tut keinen Wank. Zwei, drei Sekunden vergehen. Nichts passiert.

Andreas Urs Sommer hat das Pult auf einem Flohmarkt gekauft. In der deutschen Universität Freiburg sorgte er damit für Aufregung, stellt die Hochschule für ihre Dozenten doch extra geprüfte Tische bereit. Der Schweizer musste versichern, dass er allein an diesem Tisch sitzen, die Uni im Schadensfall nicht verklagen werde. Was ein «Schadensfall» genau sein könnte, muss man sich erst mal vorstellen: Ein dramatisch wegbrechendes Tischbein, worauf die Platte des Tischs auf die Zehen des Professors... etwas in dieser Art.

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