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«Die Alternative zu Multikulti ist Krieg»

Der deutsch-russische Schriftsteller Wladimir Kaminer über die Europäische Union, Thilo Sarrazin und ausländerfeindliche Bewegungen in der Schweiz.

Seit über 20 Jahren in Berlin: Der russischstämmige Schriftsteller Wladimir Kaminer.
Seit über 20 Jahren in Berlin: Der russischstämmige Schriftsteller Wladimir Kaminer.
Keystone
Mir der «Russendisko» zu Gast in Zürich: Wladimir Kaminer (Mitte) im Jahre 2002.
Mir der «Russendisko» zu Gast in Zürich: Wladimir Kaminer (Mitte) im Jahre 2002.
Keystone
«In Russland halten sich die Menschen aus dem politischen Leben zurück»: Wladimir Kaminer über seine Landsleute.
«In Russland halten sich die Menschen aus dem politischen Leben zurück»: Wladimir Kaminer über seine Landsleute.
Keystone
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Herr Kaminer, Sie leben nun schon seit über 20 Jahren in Berlin, und trotzdem schreiben Sie in Ihrem neuen Buch «Liebesgrüsse aus Deutschland» wieder von Entdeckungen. Gibt es für Sie immer noch Neues zu sehen? Ich wundere mich selber darüber. Aber ich glaube, das ist eine Frage der Neugier.

Welche Entdeckung überraschte Sie am meisten? Für dieses Buch war ich zum Beispiel im Kletterwald, wo ich wie ein Würstchen hängenblieb und gleichzeitig unglaublich viele kletterwütige Frührentner kennenlernte. Die absolvierten den Parcours mit einer solchen Selbstverständlichkeit, als wären sie auf den Bäumen geboren worden.

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