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Die Faszination der Oberfläche

Tao Lin gilt als «It-Boy» der New Yorker Literaturszene. Seinen Roman «Taipeh» bevölkern Menschen, die irgendwie Künstler sind, ständig Drogen nehmen und das Netz für die Wirklichkeit halten.

Für viele junge Amerikaner ein Vorbild – die Kritik schwankt zwischen Faszination und Abwehr: Tao Lin. Foto: Orjan F. Ellingvag (Corbis)
Für viele junge Amerikaner ein Vorbild – die Kritik schwankt zwischen Faszination und Abwehr: Tao Lin. Foto: Orjan F. Ellingvag (Corbis)

Was ist ein «It-Boy»? So etwas wie eine männliche Paris Hilton? Für ihresgleichen gilt ja die unübertreffliche Definition «kann nichts – tut nichts – ist berühmt». Ein Schriftsteller schreibt ja wenigstens. Und Tao Lin, 1983 in New York als Sohn taiwanischer Eltern geboren, tut sogar sehr viel und unentwegt, Print wie Online: Gedichte und Erzählungen und Romane («Gute Laune» erschien 2009 auch schon auf Deutsch), Blogs und Tweets und Videos.

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