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Die lang angekündigte Revolution

Die Preise von E-Book-Lesegeräten sind im Sinkflug und Amazon will in Kürze mit einem deutschsprachigen E-Book-Laden starten. Ist ein solches Gerät also das richtige Weihnachtsgeschenk?

Seit Jahren wird die Revolution in den Wohnzimmern vorausgesagt: Kleine Lesegeräte sollen die Bücherwände überflüssig machen, die Regale leerfegen. Mehrere hundert Bücher finden auf den taschenbuchgrossen Geräten Platz. Sie sind mit sogenannten E-Ink-Bildschirmen ausgestattet, die nicht spiegeln und über dieselben optischen Eigenschaften wie Papier verfügen. War noch vor Jahresfrist kaum ein Lesegerät für unter 600 Franken erhältlich, gibt es sie jetzt bereits für unter 200. Viele Geräte sind per W-Lan direkt mit einem Online-Shop verbunden, über den die Werke umgehend heruntergeladen werden können.

Trotzdem konnten sich die Geräte bisher im deutschsprachigen Raum nicht durchsetzen. Selbst in den USA, wo der Online-Händler Amazon behauptet, in gewissen Monaten mehr E-Books von Bestsellern als gedruckte Bücher zu verkaufen, sieht man in der Öffentlichkeit kaum je jemand beim E-Book-Lesen.

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