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Die Liebe, ein derangiertes Gefühl

Monique Schwitter begeisterte beim Bachmann-Preis mit einem Auszug aus ihrem neuen Roman «Eins im Andern», der jetzt erschienen ist.

Wenn man mit der Autorin Monique Schwitter durch Hamburg geht, ist das wie in einer ihrer Geschichten. Foto: Matthias Oertel
Wenn man mit der Autorin Monique Schwitter durch Hamburg geht, ist das wie in einer ihrer Geschichten. Foto: Matthias Oertel

«Der Tod? Ach, der Tod!» Von ihrem Vorleben als Schauspielerin ist Monique Schwitter zumindest die Stimme geblieben. Sie hallt durchs Hamburger Café an den Linden, und der Mann am Nebentisch lässt beim Stichwort Tod gleich das Rühreibrötchen sinken. Ja, sie habe einige Menschen auf dem Gewissen. Um ehrlich zu sein: Nirgendwo in Nichtkrimis wird so viel gestorben wie bei den Geschichten der 1972 in Zürich geborenen Monique Schwitter.

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