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«Die Pro Helvetia müsste 5 bis 6 Millionen mehr bekommen»

Diese Woche erscheint ein Buch über die Geschichte der Pro Helvetia. Pius Knüsel, der Direktor der Schweizer Kulturstiftung, will den internationalen Kulturaustausch stärker fördern.

«Bei der Pro Helvetia ist einiges an Gelassenheit vorhanden»: Pius Knüsel, Direktor.
«Bei der Pro Helvetia ist einiges an Gelassenheit vorhanden»: Pius Knüsel, Direktor.
Dominique Meienberg

Die Pro Helvetia wurde 1939 gegründet. Damals ging es primär darum, die Schweizer Kultur vor dem Einfluss der Nazis zu bewahren. Wovor muss die Schweizer Kultur heute bewahrt werden?Davor, dass sie von der Welt abgeschnitten oder konserviert wird. Es gibt, gerade in Zeiten der Krise, in der Schweiz eine Renationalisierungstendenz, diese latente Stimmung, dass es uns besser gehen würde, blieben wir unter uns. In der Kulturpolitik finde ich es wichtig, dieser Stimmung entgegenzuwirken. Deshalb denken wir, dass gerade der internationale Kulturaustausch grosszügiger ausgestattet werden sollte.

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