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Die Welt im Krieg mit sich selbst

Revolutionen und Massenhunger, der Siegeszug des Jazz und das erste It-Girl: Der Historiker Philipp Blom zeichnet ein multiperspektivisches Bild der «zerrissenen Jahre» 1918–1938.

Auf dem Höhepunkt der Prohibition: Unter Aufsicht der Behörden wird in New York City konfiszierter Alkohol via Kanalisation entsorgt. Foto: Library of Congress, Reuters
Auf dem Höhepunkt der Prohibition: Unter Aufsicht der Behörden wird in New York City konfiszierter Alkohol via Kanalisation entsorgt. Foto: Library of Congress, Reuters

Unsere Gegenwart sei besonders un­sicher, liest man häufig: die Ukrainekrise! Die grausamen Truppen des IS! Die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer! Der Euro, der immer wieder zu zerbrechen droht! Und die nächste ­Finanzkrise kommt auch bestimmt.

Wer die Augen aber von den Schlagzeilen hebt, den Kopf nach hinten dreht und das vergangene Jahrhundert in den Blick nimmt, wird zugeben: Dagegen sind unsere heutigen Probleme, wie sagt man, Peanuts. Man muss nicht einmal an die Weltkriege denken. Auch die beiden Jahrzehnte zwischen ihnen waren eine dramatisch unsichere, für Aber­millionen eine schreckliche Zeit.

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