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«Wir befinden uns in einer historisch einmaligen Situation»

Der 88-jährige Philosoph Michel Serres hat sein neues Buch in einem «optimistischen Wutanfall» geschrieben.

Der Preis, den die Menschheit für den technischen Fortschritt zu zahlen habe, sei hoch, sagt Michel Serres, Philosophieprofessor an der Sorbonne in Paris und an der Stanford University in Kalifornien. Foto: Getty Images
Der Preis, den die Menschheit für den technischen Fortschritt zu zahlen habe, sei hoch, sagt Michel Serres, Philosophieprofessor an der Sorbonne in Paris und an der Stanford University in Kalifornien. Foto: Getty Images

Herr Serres, auf den Strassen Frankreichs protestieren die «gilets jaunes» seit vielen Wochen gegen aus ihrer Perspektive unhaltbare Zustände. In Ihrem neuen Buch sagen Sie, früher war auch nicht alles besser.

Ich sage nicht, dass heute alles besser ist. Ich stelle mich denen entgegen, die die Vergangenheit vor fünfzig Jahren verklären, um die Gegenwart zu kritisieren.

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