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Die Wochenend-Kolchose

Was tritt ein, wenn man mit Freunden ein Ferienhaus am See kauft: Hippie-Idylle oder Hüttenkoller? Das Buch «Sommerhaus, jetzt!» ist der fulminante Erfahrungsbericht einer Stadtflucht.

Wenn einer an einem lauen Sommerabend aus seinem Ferienhaus spaziert und vom eigenen Steg in den See springt, dann ist er entweder sehr gut verdienend oder hat gut geerbt. Oliver Geyer ist weder noch. Er arbeitet als freischaffender Journalist, das heisst: Mit seinem Salär gehört er wohl knapp zur unteren Mittelklasse. Dennoch nennt er ein 8-Zimmer-Haus mit Seezugang sein Eigen.

Der 38-jährige Deutsche ist einer von 13 Freunden, die eine Autostunde ausserhalb Berlins zusammen ein Haus gekauft haben. «Luxuserschleichung durch Gemeinschaftsfinanzierung», nennt Geyer das in seinem Buch «Sommerhaus, jetzt!», das eben erschienen ist und das Projekt detailreich und süffig schildert.

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