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Dollars, Rothäute und Banditen

Alex Capus' Büchlein «Skidoo», das ab heute erhältlich ist, thematisiert Amerikas Pionierzeit. Es reiht sich ein in die Tradition der Wildwest-Erzählungen. Wir nennen die interessantesten fünf.

Er habe Lust gehabt, nach seinem Kassenschlager «Léon und Louise» «etwas ganz anderes zu machen», eine «Fingerübung» sei angedacht gewesen , hatte Capus vor einem halben Jahr im Redaktion Tamedia-Interview gesagt. In «Skidoo», dem heute nun erschienenen Büchlein mit historischen Wildwest-Geschichten, verarbeitete Capus sein Interesse an Amerikas Geisterstädten. Capus' Erzählungen reihen sich – ob gewollt oder ungewollt – ein in die lange Tradition der etwas halbseidenen, ungefähr verbürgten Geschichten um Dollars, Rothäute und Banditen. Doch welche lohnen die Lektüre? Eine knappe Bestenliste.

I «Der letzte Mohikaner» (1826) Dass dieser Roman ein Klassiker ist, zeigt sich allein schon daran, dass sein Titel in die Alltagssprache eingegangen ist; eine letzte verbliebene Person aus einer ursprünglich grossen Masse wird noch immer gern als «letzter Mohikaner» bezeichnet.

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