Zum Hauptinhalt springen

Drei Detektive und die ewige Jagd nach den Hörern

Geister, Ganoven und narzisstische Diebe: Seit über 30 Jahren lösen die Fälle der «Drei Fragezeichen» beim Publikum ein Gefühl von Abenteuer aus. Weshalb ist das Hörspiel über Generationen hinaus Kult geworden?

Der Vogel krächzt immer wieder dazwischen, stört bisweilen gar das angeregte Gespräch, in welches drei jugendliche Männer gerade verwickelt sind. Eine Kreissäge kreischt ab und an aus dem Hintergrund, schleicht sich zwischen die Sätze. Eine leichte Gänsehaut dürfte sich nun bei Hörspielfans über Nacken und Arme ausgebreitet haben. Denn eben wurde auf geräuschvolle Weise das Epizentrum des Hörspielkults schlechthin abgesteckt: Die Zentrale der «Drei Fragezeichen» in Rocky Beach, einem fiktiven Vorort von Los Angeles.

Wenn das Gekrächz von Papagei Blacky und das Gewerkel im Gebrauchtwarenhandel Titus Jonas ertönt, ist klar: Die wohl berühmtesten Hörspiel-Detektive im deutschsprachigen Raum tüfteln wieder an einem Fall. Dann sitzen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews nämlich in ihrem alten, zum Büro umfunktionierten Wohnwagen auf dem Schrottplatz von Justus’ Onkel und Tante; verschwundene Gemälde werden aufgespürt, Erbschwindler entlarvt oder ein Rätsel gelöst, welches sie zu einem versteckten Schatz führen soll.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.