Zum Hauptinhalt springen

«Du küsst wie ein Zweijähriger auf Meth»

Ohne Vorankündigung veröffentlichte Lena Dunham ihr Tagebuch, das sie vor 10 Jahren geführt hatte. In den Textschnipseln sind die Wurzeln ihrer narzisstischen Selbstbespiegelung zu erkennen.

Ana Matijasevic

«Alte Tagebücher zu lesen, hat etwas angenehm Schmerzliches, wie etwa das Aufreissen einer Wunde, das Warten aufs Niesen oder den Ex-Freund detailgenau erklären zu lassen, weshalb er nicht mehr mit einem schlafen will.» So klingt die Einleitung zu Lena Dunhams neuem Buch. Die «Girls»-Schöpferin spürte offenbar diesen angenehmen Schmerz, denn sie las ihre alten Tagebucheinträge und entschied sich dazu, die privaten Zeilen zu veröffentlichen. Auf Instagram postete die 30-Jährige am Dienstag ein Foto des rosafarbenen Einbands mit dem Titel «Is It Evil Not to Be Sure?» (auf Deutsch: «Ist es schlimm, unsicher zu sein?»). Dabei handelt es sich nicht um ein klassisches Teenager-Tagebuch, sondern um Notizen, unzusammenhängende Sätze, die Dunham als 19-Jährige selber «kreative Schnipsel und Beobachtungen» nannte.

«Du küsst wie ein Zweijähriger auf Meth.»

«Is It Evil Not to Be Sure?» von Lena Dunham

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen