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Ein Kübel Wasser von Max Frisch

Der Schweizer Schriftsteller feierte viele Erfolge. Doch auch er musste Niederlagen einstecken. So blieb ihm eine Wohnung, die er unbedingt beziehen wollte, versagt – weil er als rabiater Rentner galt.

Ein Leben lang mit Zürich verbunden: Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch 1965 bei Dreharbeiten zur Verfilmung eines seiner Bücher in der Altstadt.
Ein Leben lang mit Zürich verbunden: Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch 1965 bei Dreharbeiten zur Verfilmung eines seiner Bücher in der Altstadt.
Keystone
Max Frischs letzte Zürcher Wohnung: Die Stadtpräsidentin Corine Mauch enthüllte am 31. Januar 2011 eine Gedenktafel.
Max Frischs letzte Zürcher Wohnung: Die Stadtpräsidentin Corine Mauch enthüllte am 31. Januar 2011 eine Gedenktafel.
Keystone
Hier fand der Autor seine Ruhe: In Berzona im Onsernone-Tal verbrachte Max Frisch viel Zeit.
Hier fand der Autor seine Ruhe: In Berzona im Onsernone-Tal verbrachte Max Frisch viel Zeit.
Keystone
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Erst im Januar dieses Jahres enthüllte die Zürcher Stadträtin Corine Mauch eine Gedenktafel an der Stadelhoferstrasse 28: «In diesem Haus wohnte von 1983–1991 der Schweizer Schriftsteller Max Frisch (1911–1991).» Wenn es nach dem Willen des Geehrten gegangen wäre, gäbe es diese Tafel nicht in dieser Form. Der eitle Frisch liess sich zwar gerne feiern, und insofern hätte er nichts gegen eine Reminiszenz gehabt, aber er wäre nicht bis zu seinem Tod in dieser Wohnung geblieben: Schon kurz nach dem Bezug wollte er nämlich wieder weg.

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