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Ein Räuber, eine Wohltat

Der Räuber Hotzenplotz wird 50. Er hat ein Denkmal verdient.

Millionen von Lesern kennen ihn, und das rund um den Globus – schliesslich räubert der Hotzenplotz aktuell in 34 Sprachen, in Frankreich als Brigand Briquambroque, in Dänemark als Röveren Runkeldunk, in China als Dadao Huochenbuluci. Die Karriere des hakennasigen, stoppelbärtigen Räubers begann vor 50 Jahren: Am 1. August 1962 brachte Kinderbuchautor Otfried Preussler den ersten der drei Hotzenplotz-Bände heraus.

Dieser erzählt die Geschichte vom Räuber, welcher der Grossmutter ihre Kaffeemühle raubt und anschliessend den Kasperl und den Seppel kidnappt. Dabei wollten die Freunde nur die Kaffeemühle zurückholen. Am Ende – nach einem furiosen Final – wird alles gut: Die beiden Freunde kommen frei, die Kaffeemaschine ist auch wieder da, der Räuber wird temporär in einen Vogel verzaubert und anschliessend, nach der Rückverwandlung, von Wachtmeister Dimpfelmoser ins Spritzenhaus gesperrt.

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