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«Ein ruhiger Raum, ein guter Holztisch»

Heute erhält Arno Camenisch den mit 25'000 Franken dotierten Eidgenössischen Literaturpreis. Ein Gespräch über die Bedeutung dieser Auszeichnung, gewollte Askese und das Glück hiesiger Künstler.

Arno Camenisch (*1978) publizierte dieses Jahr das Prosawerk «Ustrinkata», den letzten Teil einer Trilogie. (Aufnahme vom 22. Juni 2010)
Arno Camenisch (*1978) publizierte dieses Jahr das Prosawerk «Ustrinkata», den letzten Teil einer Trilogie. (Aufnahme vom 22. Juni 2010)
Keystone
Camenisch, der in Biel lebt und am Schweizerischen Literaturinstitut studiert, mischt in seiner Prosa Rätoromanisch und Deutsch. (Aufnahme vom 17. März 2010)
Camenisch, der in Biel lebt und am Schweizerischen Literaturinstitut studiert, mischt in seiner Prosa Rätoromanisch und Deutsch. (Aufnahme vom 17. März 2010)
Keystone
...wie zuletzt die Rede von Christian Kracht bei der Verleihung des Wilhelm-Raabe-Preises. (Aufnahme vom 4. November 2012)
...wie zuletzt die Rede von Christian Kracht bei der Verleihung des Wilhelm-Raabe-Preises. (Aufnahme vom 4. November 2012)
Keystone
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Herr Camenisch, Sie erhalten heute 25'000 Franken. Wie erleichtert dieses Geld Ihre literarische Arbeit? Es festigt meinen Alltag und ermöglicht eine längerfristige Planung. Der Preis glättet die Schwankungen meiner Arbeit: Er erleichtert es mir, die Zeit nach Lesungen und vor Publikationen zu überbrücken, mich in Ruhe ein paar Monate vollständig auf mein aktuelles Buchprojekt konzentrieren zu können. Ich werde mir jetzt nichts Grosses leisten, eine rote Kappe für den Winter vielleicht (lacht). Ich werde weiterhin sparsam leben.

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