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Ein «Stück seines Herzens» blieb im Tessin

Der schwedische Autor Eyvind Johnson erhielt 1974 den Literaturnobelpreis. In Brissago schrieb er einen Roman über Hexen- und Sexwahn in Frankreich.

Im Tessin schrieb Eyvind Johnson eines seiner meistgelesenen Werke. Foto: Getty Images
Im Tessin schrieb Eyvind Johnson eines seiner meistgelesenen Werke. Foto: Getty Images

Er arbeite an einem Stoff «voller Glut und Trauer», verkündete Eyvind Johnson, als er im September 1947 mit seiner Familie eine Villa im äussersten Süden der Schweiz bezog. Für diese vollmundige Ansage schien die Schreibwerkstatt im Turmzimmer wie gemacht: Der Blick aus dem Fenster ging auf die Brissago-Inseln mit ihren römischen Tempel­ruinen, ihren Palmenwäldern und mittelalterlichen Kirchen und weiter auf das gegenüberliegende italienische Ufer; hier hatten sich noch vor kurzem Partisanen erbitterte Kämpfe gegen die deutschen Besatzer geliefert.

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