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«Eine andere Spezies wird unseren Platz übernehmen»

Bestseller-Autor T.C. Boyle über das Ende der Menschheit, seine Glücksformel, sein neustes Buch – und den Grund, weshalb seine Geschichten kaum verfilmt werden.

Der grünste unter den US-amerikanischen Autoren sympathisiert mit Aussteigern, ohne sie zu idealisieren: T. C. Boyle mit seinem Hund Dardar.
Der grünste unter den US-amerikanischen Autoren sympathisiert mit Aussteigern, ohne sie zu idealisieren: T. C. Boyle mit seinem Hund Dardar.
Keystone

Herr Boyle, Ihr neuer Roman beschreibt einen mörderischen Konflikt zwischen zwei Tierschützern, wie man rivalisierende Spezies am besten voneinander schützt. Ist in der Natur denn nicht alles Nahrung für irgendjemand anderen? Allerdings. So läuft es in der darwinistischen Welt, in der wir leben. Stellen Sie sich eine ideale Lebensform vor, eine, die bloss Sonnenlicht, Wasser und Erde braucht, um zu überleben – eine Pflanze also. Und denken Sie an die Nische, die diese Lebensform für eine andere Lebensform kreiert, die nur existiert, um von ihr zu profitieren. Und so weiter und so fort.

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