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«Endlich kann ich Ihnen mein In=der=Schweiz=Sein anzeigen»

Rainer Maria Rilke verbrachte die letzten sieben Jahre seines Lebens in der Schweiz. Die neue Edition seines einzigen Romans basiert auf Rilkes Entwurfshandschrift, die im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern liegt.

Flucht vor den Nachkriegswirren in die Schweiz: Rainer Maria Rilke in Nyon, 1919.
Flucht vor den Nachkriegswirren in die Schweiz: Rainer Maria Rilke in Nyon, 1919.
SLA/zvg
Auszug aus dem «Berner Taschenbuch».
Auszug aus dem «Berner Taschenbuch».
SLA/zvg
Auszug aus dem «Berner Taschenbuch» :Malte-Manuskript, 2. Teil.
Auszug aus dem «Berner Taschenbuch» :Malte-Manuskript, 2. Teil.
SLA/zvg
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«Endlich, lieber Freund, kann ich Ihnen mein In=der=Schweiz=Sein anzeigen, ein nicht zu kurzes wie ich hoffe! Die Gesellschaft, in der ich es nun thun darf, ist wie Sie sich denken werden, die schönste und beglückendste für mich.» Das Schreiben an Paul Graf Thun-Hohenstein trägt das Datum vom 5. Juli 1919 und ist auf Briefpapier des Palace Bellevue Bern verfasst. Der Brief ist ein Kuriosum, hat er doch einen Doppelabsender: Die ersten zweieinhalb Seiten sind von der Berner Rilke-Mäzenin Yvonne von Wattenwyl-Freudenreich beschrieben, ehe Rainer Maria Rilke (1875–1926) eigenhändig dem Empfänger die gute Neuigkeit mitteilt.

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