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«Facebook ist Satan»

Verlagsblogs sind das neue Ding: Nahe an den Autoren und den Käufer im Blick. Die ambivalente Haltung gegenüber den neuen Medien ist dabei allerdings unüberlesbar.

Auf dem Blog des Hanser-Verlags zu finden: Alex Capus. (18. Mai 2007)
Auf dem Blog des Hanser-Verlags zu finden: Alex Capus. (18. Mai 2007)
Keystone
Alexander Kluge bloggte für Suhrkamp über Arno Schmidt... (25. Oktober 2003)
Alexander Kluge bloggte für Suhrkamp über Arno Schmidt... (25. Oktober 2003)
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Avantgarde in Sachen soziale Medien: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. (5. Februar 2007)
Avantgarde in Sachen soziale Medien: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. (5. Februar 2007)
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«Jedes Werk wirkt erst dadurch, dass es in Kontakt zum Leser gebracht wird.» Ein Satz des Verlegerpatriarchen Samuel Fischer, der als Motto des neuen Verlagsblogs «Hundertvierzehn» dient. Der Satz ist binsenweise, aber wie alle Binsenweisheiten auch zutreffend. Bei der Kontaktanbahnung zum Leser müssen Verlage heute neue Wege gehen. Literaturkritiken in Zeitungen sind für viele nicht mehr der Königsweg zum Buch; Buchhändler kennen sich oft nicht mehr aus oder den Geschmack der Leser nicht; Internetportale und Social Media treten dazu, wenn nicht sogar an ihre Stelle. Also fangen auch die ehrwürdigsten Verlagshäuser an, zu twittern, Freunde auf Facebook zu werben und Klickzahlen zu sammeln. Auf Teufel komm raus, auf gut Glück – oder mit Konzept und Köpfchen.

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